Palmblätter als Teller – wie geht das denn?

Wir beim Bauch-Laden setzen auf einen) ganzheitlichen nachhaltigen Ansatz (https://www.bauchladen.kitchen/post/unsere-philosophie-darauf-kommt-es-im-bauch-laden-an) - von der Olive über den Salat bis hin zu den Linsen. Und natürlich nicht zu vergessen: Die Teller! Wie bitte, wie sind die denn gut für die Umwelt? Die kann man doch gar nicht essen? Und nachdem man genüsslich das Fladenbrot verspeist hat, schmeißt man sie doch weg, oder? Dieser Blog-Beitrag antwortet auf die Fragen rund um unsere Teller! Die hier verwendeten Bilder stammen alle von der Pleta-Website (https://pleta.de/).

Innovation aus Nepal

Alles fing als Reiseveranstalter mit Touren durch Nepal an. Der Fokus lag auf der einheimischen Kultur, viele Tempel wurden besucht. Für alle, die sich jetzt fragen: Wir haben es natürlich nicht von unserem Food-Truck aus Stuttgart! Wir haben zwar auch einen internationalen Hintergrund, aber in Nepal waren wir noch nicht. Wir sprechen von Pleta (https://pleta.de/)! Das ist die Organisation, von der wir unsere umweltfreundlichen Teller beziehen. „Pleta ist ein sozioökonomisches Unternehmen, dessen Ziel es ist, einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz und der Förderung der nepalesischen Frauenrechtsbewegung sowie der lokalen Bauerngruppen in Nepal zu leisten“, so beschreibt sich Pleta auf der eigenen Website. Die Gründer*innen Paul, Kati und Adem haben das Potenzial der Palmenblätter in ihrer Funktion als Teller erkannt. Ganz neu ist diese Idee nicht. Nach Angaben des Plena-Teams ist diese Verwendung ist schon immer fest in der Kultur in Nepal verankert und gilt sogar als heilig. Paul, Kati und Adem haben also den Plan entwickelt, abgefallene Palmenblätter in Form von nachhaltigen Tellern nach Deutschland zu bringen. Dafür haben sie gemeinsam mit Leaf plus, einer Organisation aus Nepal, 2019 die ersten Produkte gefertigt und die Organisation Pleta war geboren.


Nachhaltig, sozial und fair

Von den Pleta-Tellern profitiert aber nicht nur der Bauch-Laden, sondern auch die Umwelt und vor allem die Menschen in Nepal. Das gesamte Geschirr ist ressourcenschonend und plastikfrei. So bietet Pleta eine Alternative zu Einweggeschirr und trägt dadurch zu einem nachhaltigeren Umgang mit unserer Erde bei. Auch die beteiligten Menschen in Nepal können durch die Organisation in eine bessere Zukunft blicken. Sozial benachteiligte Frauen und Bauern finden bei Pleta faire Arbeitsbedingungen vor und können somit für sich selbst und ihre Familien sorgen.

Die Alleskönner-Teller

Eigentlich ist das Besteck von Pleta viel zu schade zum Wegwerfen! Die Produkte sind nämlich abwaschbar und lassen sich so wiederverwenden. Außerdem sind sie geeignet für die Gefriertruhe, die Mikrowelle oder den Backofen. Und wenn man sie dann doch einmal nicht mehr braucht, lassen sie sich ganz einfach kompostieren, da sie ohne Chemie angefertigt wurden. Richte Allrounder eben!




Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2022

Dass dieses Konzept absolut großartig ist, das sehen nicht nur wir so! Am 2. Dezember 2021 haben die Gründer*innen Paul, Kati und Adem den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2022 überreicht bekommen. Bei der Feierlichkeit in Düsseldorf wurden insgesamt 25 Sieger*innen gekürt. Der deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet die bundesweit besten Ideen für nachhaltige und innovative Designs aus. Der Bauch-Laden ist stolz darauf mit Pleta zusammenzuarbeiten!




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